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Wieso ich Yoga l(i)ebe - 4 Gründe für die eigene Praxis

Cale | | Yoga

Um Yoga zu praktizieren, kann es ganz unterschiedliche Gründe und Motivationen geben. Für mich ist Yoga kein Sport oder Fitnessprogramm - sondern eine Lebensweise. Warum ich an dieser festhalte, erzähle ich dir heute.

Yoga bei Sonnenuntergang

Yoga - für mich gibt es viele Gründe, es zu l(i)eben

Yoga hilft mir, mich selbst kennenzulernen

  • Durch die Yoga-Praxis lerne ich so viel über mich selbst kennen: Wie gehe ich mit Herausforderungen und Rückschlägen um? Was geschieht in solchen Situationen mit mir - physisch wie mental? Wonach strebe ich und was ist mir weniger wichtig?
  • Welche Gedanken und Sorgen beschäftigen mich bewusst, und welche laufen - meist unentdeckt - im Hinterkopf ab? Was empfinde ich in Momenten gedanklicher Stille?
  • Dies sind nur einige der zahllosen Fragen, auf die Yoga eine Antwort bieten kann. Nach einigen Jahren der Yoga-Praxis ist es für mich schon verwunderlich, wie wenig mir vorher über mich bewusst war…
  • Die Erkenntnisse über mich selbst verhelfen mir wiederum, meine Wünsche zielgerichteter zu verfolgen, und keine Kraft in Dinge zu stecken, die mir als Menschen nicht wirklich weiterhelfen.

Körperliche und geistige Fitness dank Yoga

Kraft durch Yoga - hier im Kopfstand

Physische und mentale Kraft - das braucht es für Yoga-Asanas wie den Kopfstand

  • Dass die körperliche Yoga-Praxis, die Asanas, - bei korrekter Ausführung - wunderbar zur physischen Gesundheit beiträgt, ist in der westlichen Welt mittlerweile fast jedem bekannt. Nicht ohne Grund haben die körperlichen Übungen der indischen Lehre mittlerweile einen festen Platz in vielen Fitness-Studios und Sportvereinen eingenommen.
  • Diesen gesundheitlichen Vorteil auf körperlicher Ebene zu bemerken, ist wohl das Leichteste für einen Yoga-Anfänger: Die Körperhaltung verbessert sich, die Gelenke arbeiten “geschmierter” und der gesamte Bewegungsapparat wird sowohl gestärkt als auch flexibler.
  • Aber auch auf mentaler Ebene hat die Yoga-Praxis einen überaus positiven Einfluss: Ich habe gelernt, meine Sinne besser zu kontrollieren und meine wirren Gedanken im Zaum zu halten. Die dauerhaft quasselnde Stimme im Kopf lässt sich mittlerweile (meistens) nach Wunsch ausschalten - und der Geist dafür umso konzentrierter benutzen, wenn ich ihn wirklich brauche.

Yoga macht mich zu einem friedvolleren Menschen

  • Dank Yoga bin ich ruhiger, friedvoller, respekt- und rücksichtsvoller anderen Menschen und der Natur gegenüber geworden. Ich habe mehr Verständnis für die Handlungen und die Einzigartigkeit anderer.
  • Yoga lehrt mir Geduld, Gelassenheit. Um ein anspruchsvolles Asana zu meistern, bedarf es viel Zeit und Durchhaltevermögen. Und so ist es eben auch mit vielen anderen Dingen im Leben.
  • So gibt mir Yoga Zuversicht und nimmt mir die Angst vor der Zukunft: Wer im Moment lebt, muss sich nicht um die Zukunft sorgen.
  • Insbesondere Meditation, ein essenzieller Aspekt des Yogas, gibt eine ausgezeichnete Auszeit vom Alltagsstress. Die Sorgen vergessen, in sich hinein hören und das Essenzielle wahrnehmen…
Meditation - ein essenzieller Teil des Yogas

Meditation - ein essenzieller Teil des Yogas

Yoga ist Energie!

  • In der Yoga-Lehre spielt Prana eine große Rolle. In anderen Philosophien werden Begriffe wie Qi, Mana oder Lung verwendet - in der deutschen Sprache übersetzen wir meist mit “Lebensenergie”. Es geht dabei um die Energie, die alles Leben umgibt und durchdringt - und so erst ermöglicht.
Eine Lotusblüte - voller Energie, wie alles Leben
  • Yoga lehrt, diese Energie wahrnehmen zu können - zuerst im eigenen Körper, später aber auch außerhalb des grobstofflichen Körpers. Mit Yoga spürt man, wie die Energie durch den Körper fließt - welche Körperteile förmlich durchflutet werden, und wo es möglicherweise Blockaden gibt. Ein erfahrener Yogi kann zudem Energien um ihn herum wahrnehmen - und so die Energien anderer Menschen und Tiere oder die sie umgebende Atmosphäre spüren.
  • Aber es bleibt nicht alleine beim Wahrnehmen: Ab einem gewissen Punkt lehrt Yoga ebenfalls, Prana zu kontrollieren - in der Regel geschieht dies mittels Atemübungen (Pranayama). Diese Kunst birgt natürlich unvorstellbare Vorteile und Anwendungsgebiete.
  • Ich selbst bin noch dabei, zu lernen, wie ich mit dieser Form der Prana-Kontrolle umgehen kann. Erfolgreich wende ich es bereits bei körperlichen Schmerzen oder physischer Schlaffheit an. Ab einem gewissen Punkt wird es gewiss auch möglich sein, Energien an andere Menschen weiterzuleiten und diesen so etwa gesundheitlich zu helfen…

Ich selbst praktiziere Yoga nun seit knapp 4 Jahren regelmäßig - und habe noch lange nicht alles entdeckt, was mir die Lehre beibringen kann. Ich bin gespannt, was Yoga mit mir in Zukunft noch anstellen wird - ich werde es definitiv weiter l(i)eben!

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