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UnserLeben #9 - Im Warmen angekommen

Sommer, Sonne, Strand, Entspannung - und ein Tierarztbesuch

Cale | | Reisen · UnserLeben

Seit über zwei Monaten drehten sich unsere Blog-Posts immer wieder ums Eine: Wir wollen ins Warme! Nun haben wir unser Ziel endlich erreicht: Hier an der Atlantikküste im Süden Marokkos ist tagsüber Oben-ohne-Wetter angesagt, und selbst die Nächten sind bei 10 bis 15 Grad angenehm mild.

Der Sommer hat begonnen!

Cindy im Camper, Buch lesen in der Sonne

Entspannen & Buch lesen in der Sonne

Optimales Wetter also, um draußen zu schlafen - was ich mittlerweile wieder ein paar mal gemacht habe. Sternenhimmel, frische Luft, absolute Freiheit. Yihaaa! Zuletzt haben Shanti und ich in einer wunderschönen Höhle am Strand genächtigt. Da ich die Kamera nicht dabei hatte (das nächste Mal - versprochen!), konnte ich nur mit meinem Handy dieses Foto der Höhle knipsen:

Höhle am Strand in Marokko

Cale und Shanti beim Wandern

Ankunft am Lager bei morgendlichem Nebel

Das warme Klima bedeutet für uns in erster Linie eins: Schluss mit dem ständigen Gefahre gen Süden, ab jetzt geht’s gemütlicher zu. In der Praxis sieht das so aus, dass wir uns in kurzen Etappen von Strand zu Strand schlängeln, an denen wir je zwei bis drei Tage nächtigen.

Dromedare in unserem Lager am Strand

Dromedar-Besuch direkt am Lager

Ohne die Fahrerei bleibt auf einmal viel mehr Zeit für andere Dinge, etwa die Gegend erkundschaften, Wartungsarbeiten am Auto, schwimmen - oder auch gut: sonnen! Bei so viel Entspannung sind die kalten Nächte und der Stress der letzten Wochen schnell wieder vergessen. Wie schööön!

Sonnenuntergang über dem Meer

Die marrokanische Westküste südlich von Agadir

Was soll ich sagen: Das Leben hier an der Küste ist super relaxt. An vielen Stellen lässt sich mit dem Camper direkt bis an den Strand oder die Steilküste fahren. Mit der Polizei haben wir (anders als an der Grenzzone zu Algerien) kaum mehr Kontakt. Ab und an gibt es kleinere Hotel- oder Ferienwohnungsanlagen, dazwischen ist aber unheimlich viel freier Raum, der nur von kleinen Dörfern, zahlreichen Fischerhütten und -höhlen sowie einigen Nomadenzelten bevölkert wird.

Dromedare auf den Dünen Marokkos

Grasende Dromedare auf den Dünen

Das Beste: Fast jeder Platz, an dem wir nächtigen, ist wunderschön und auf seine eigene Art und Weise ganz besonders. Den einen Abend schlafen wir direkt neben den großen Sanddünen am Strand, den nächsten Abend stehen wir plötzlich an einer gigantischen Steilklippe. Aber bekanntlich sagen Bilder ja sowieso mehr als 1.000 Worte:

Steilklippe an der marokkanischen Westküste

Mit dem Campervan direkt am Meer in Marokko

Campervan-Lager an der Steilklippe am Meer

Das Lager direkt an der Steilklippe

Strand im Westen Marokkos

Ausblick aus dem Camper am Strand

Mit dem Baby zum Arzt

Das spontane Urlaubs-Feeling, das nun unseren Alltag beherrscht, wird nur an einem Tag mal unterbrochen: Wir müssen uns so schnell wie möglich darum kümmern, Shanti impfen und registrieren zu lassen, damit wir bei Grenzüberquerung nach Spanien keine Probleme mit dem Kleinen bekommen.

Unser kleiner Hund Shanti im Sand

Mitte März werden wir aufgrund des dreimonatigen Visums Marokko verlassen müssen - also nur noch etwa sechs Wochen. Das reicht gerade so, um alle Erledigungen für den Vierbeiner noch zu schaffen. In erster Linie geht’s um die Tollwut-Impfung, die mit einem Bluttest bestätigt werden muss.

Deshalb trennen wir uns für wenige Tage von der Gruppe (die nunmehr um ein weiteres Auto gewachsen ist!), um zurück nach Agadir zu fahren, wo es eine sehr gute Tierärztin geben soll. Die Praxis zu finden, ist ein kleines Abenteuer, aber danach läuft’s wie geschmiert: Die Ärztin ist kompetent und super freundlich - und spricht Englisch. Hier bekommt Shanti seine erste Tollwut-Impfung sowie den Registrierungs-Chip. Der Kleine meistert das ganz tapfer:

Unser kleiner Welpe Shanti beim Tierarzt in Marokko

Ansonsten hält Shanti mich ganz schön auf Trapp, so viel Zeit und Aufmerksamkeit, wie er im Moment benötigt. Das ist aber okay, da er mir im Gegenzug mindestens genauso viel zurückgibt: Nach ca. einer Woche hört er bereits außerordentlich gut, und hängt mir bei jedem Schritt an den Fersen. Die Nächte verbringen wir zusammengekuschelt im Schlafsack. Wie ein kleines Baby eben. Klasse Kerl.

Mal wieder Souk (Wochenmarkt) - Eindrücke

Zum Schluss noch ein paar fotografische Eindrücke vom wöchentlichen Markt in Sidi Ifni:

Souk in Sidi Ifni, Marokko

Marokkanischer Wochenmarkt in Sidi Ifni

Cindy beim Karotten-Kauf

Gewürze und Nüsse auf dem marokkanischen Souk

Gewürze, Nüsse, Datteln und Feigen

Als nächstes geht’s wahrscheinlich über Guelmim zum berühmten Plage Blanche. Wir werden natürlich berichten! Bis dahin…

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