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UnserLeben #4 - Die Ostküste Spaniens entdecken

Heiße Quellen, Tapas in Granada und wunderschöne Strände

Cindy | | Reisen · UnserLeben

Wir haben hin und her überlegt, doch schließlich haben uns die verlockenden Aussichten auf deutlich besseres Wetter an die Ostküste Spaniens getrieben. Und hier sitzen wir nun nach unseren morgendlichen Yoga-/ Sport-Workouts an der Mittelmeerküste, strecken unsere Gesichter Wind und Sonne entgegen und können dir berichten, was wir die letzten Wochen so alles erlebt haben.

Tapas und Kultur in Granada – ab jetzt zu sechst!

Ende November hat es uns mit Christie und Philipp nach Santa Fe (8km westlich von Granada) getrieben, um die heißen Quellen zu erkunden und dazu gibt es auch einiges zu erzählen. Wenn dich das interessiert, dann lass dir unseren Artikel über Santa Fe nicht entgehen.

Danach ging es nach Granada – die Tapas hatten gaaanz laut nach uns gerufen! Ok, eher nach Christie und mir – die Jungs wurden wohl oder übel mitgeschleppt =) Zu unserer veganen Tapas-Tour durch Granada haben wir übrigens auch einen gesonderten Artikel für dich vorbereitet.

Blick auf Granada

Granada von oben

Von nun an werden uns auch Mike und Lili aus Frankreich mit ihrem recht niedlichen Peugeot J9 begleiten, die Christie und Philipp auf ihrer letzten Reise durch Spanien kennengelernt haben. Ziemlich witzig ist, dass die Beiden mit dem kleinsten Auto den größten Luxus vorzuweisen haben: nämlich ein separates Badezimmer mit Toilette und Dusche! Da können wir mit unserer Outdoor-Dusche natürlich nicht mithalten =)

3 Campervans auf einem Parkplatz in Granada

Unsere 3 Busse on Tour

Alle zusammen erkundeten wir auf einer morgendlichen Fahrradtour Granadas Sehenswürdigkeiten – allen voran natürlich die Alhambra, die im Mittelalter auf dem Sabikah-Hügel von Granada im maurischen Stil erbaut wurde und seit 1984 als Weltkulturerbe zählt. Die Stadtburg ist einen Besuch allemal wert!

Sehenswürdigkeit Alhambra in Granada

Die Alhambra in Granada

Ab an die Küste – dann eben doch zu zweit

Nach zwei sehr erlebnisreichen Tagen in Granada setzte sich in uns aber immer mehr der Gedanke durch, dass wir noch mehr Sonne und Wärme um uns haben möchten. Die Tage bisher waren zwar nicht sonderlich kalt – meist so um die 13-15°C - , doch ohne Pullover oder langes Hemd wollte man dann trotzdem das Auto nicht verlassen und auch die Nächte waren stets mit um die 5°C noch sehr frisch.

Da die anderen vier weiter zum El-Chorro-Gebirge fahren wollten, das allerdings ebenfalls wie Granada im Inland liegt, entschieden wir, die kommenden zwei Wochen getrennt weiterzureisen, bevor wir uns dann Mitte Dezember in Gibraltar wiedertreffen, um gemeinsam die Überfahrt nach Marokko anzutreten.

Routenplanung 3er Männer in Granada

Die drei Chefs bei der Planung

Eine Woche im spanischen Naturpark Cabo de Gata

So sind wir Anfang Dezember unserem Wunsch nach mehr Sonne und Meer gefolgt und haben uns zu zweit auf den Weg Richtung Cabo de Gata gemacht, einem Nationalpark an der Ostküste Spaniens.

Die ersten drei Nächte verbrachten wir an einer abgelegenen Bucht, der Cala del Plomo, an der wir fast gänzlich allein waren.

Die Bucht Cala del Plomo von oben

Die Bucht Cala del Plomo an der Ostküste Spaniens

Nur in der zweiten Nacht kam noch ein älterer Mann aus Jena dazu, welcher der einsamen Bucht schon seinen insgesamt fünften Besuch abstattete, sowie ein Ehepaar aus Lemgo, die bereits seit 12 Wochen in ihrem 48 Jahre alten Magirus Deutz mit Allrad-Antrieb unterwegs sind. Ein Wahnsinns-Gefährt!
Oldtimer der Marke Magirus Deutz an der Ostküste Spaniens

Der Oldtimer-Deutz mit Allrad-Antrieb

Bei angenehmen 20°C und viel Sonne nutzten wir die Zeit nicht nur zum Baden, sondern wanderten auch ins abgelegene Ökodorf San Pedro. Dort war ich wieder einmal beeindruckt, mit wie wenig die Leute dort auskommen, aber wie glücklich sie doch sind. Cale hat hier übrigens vor einem halben Jahr selbst zwei Wochen lang gelebt. Mehr dazu wirst du in einem unserer nächsten Artikel zu San Pedro erfahren.
Der Blick auf San Pedro

San Pedro - ein Ökodorf an der Ostküste Spaniens

Außerdem konnten wir das schöne Wetter mit viel Wind hier auch nutzen, um Wäsche zu waschen. Das sah dann im Endeffekt so aus:
gespannte Wäscheleine an einer einsamen Bucht an der Ostküste Spaniens

Wäsche waschen am Cala del Plomo

Noch mehr Strände - jippie!

Anschließend ging es weiter ins nur 3 km entfernte Las Negras zur Cala del Cuervo an den Strand, die wir für viel Ruhe und schöne Wanderungen nur empfehlen können. Hier standen wir direkt außerhalb des Campingplatzes, wo Parken eigentlich verboten war – dass wir hier zwei Nächte verbracht haben, störte aber niemanden. So konnten wir auch noch den Komfort genießen und Toiletten und Duschen des Campingplatzes nutzen. ;-)

Der Blick auf Cala del Cuervo

Cala del Cuervo bei Las Negras an der Ostküste Spaniens

Und hier sind wir nun: inzwischen die zweite Nacht an dem weitläufigen Strand El Playazo. Bei schönem Wetter ist dieser tagsüber ganz gut besucht, wird zum Abend hin aber immer leerer: Nur eine Handvoll Campervans bleiben über Nacht – wahrscheinlich wegen des Campingverbots, das hier eigentlich gilt. Doch in der Zeit, in der wir hier sind, hat die Guardia Civil (anders als am Cala del Plomo) noch nicht nach dem Rechten geschaut.
Blick aus dem Auto auf den Playa el Playazo

Am Playa El Playazo an der Ostküste Spaniens

Blick auf kleine Bucht an der Ostküste Spaniens

Kleine Bucht nahe des Playa El Playazo

Hier sind um diese Jahreszeit 20°C, die sich für uns Mitteleuropäer aber trotz des Windes deutlich wärmer anfühlen – deshalb heißt es: kurze Hose und T-Shirt, während wir in der Sonne arbeiten oder am Blog schreiben.

Wir hoffen, dass dir unsere Berichten aus dem Süden zumindest ein bisschen warmen Wind ins kalte Deutschland bringen. Außerdem wünschen wir dir eine friedliche und harmonische Vorweihnachtszeit!

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