UnserLeben #14 - Die letzten Tage in Marokko Thumbnail

UnserLeben #14 - Die letzten Tage in Marokko

Wir kamen im Regen und wir gehen im Regen

Cindy | | UnserLeben · Reisen

Knapp drei Monate Marokko liegen nun schon hinter uns – Wahnsinn, wie die Zeit rennt! Heute berichten wir von unseren vorerst letzten Tagen auf dem afrikanischen Kontinent. Wenn du wissen möchtest, was die mit einem Polizeichef, viel Geduld und einem Unwetter zu tun haben, solltest du schnell weiterlesen.

Larache und Asilah – europäisches Flair macht sich breit

Nach dem Abschied von Philipp in Larache – wo es übrigens unsere erste Erdbeertorte für dieses Jahr gibt - treibt es uns zwei Tage später weiter nach Asilah, ebenso touristisch und spanisch-portugiesisch angehaucht im blau-weißen Baustil wie Larache.

Selbstgebackene Erdbeertorte

Unsere erste Erdbeertorte in diesem Jahr

Enge Gasse, deren Mauern blau angestrichen sind

Blau-weiße Gasse in der Medina von Larache

Ausblick vom Steg in Asilah

Sitzen die Haare auch im Sturm richtig?

Küstenlandschaft rund um Asilah

Ausblick auf die Küste Asilahs genießen

Da nördlich von Agadir an der Atlantikküste die kostenlosen Camping-Spots immer rarer werden, verbringen wir nach unserem Hammam-Besuch und anschließendem Stadtbummel die Nacht auf einem Over-Night-Parkplatz, der uns für drei Busse insgesamt zehn Euro die Nacht kostet.

Drei Camperbusse auf einem Parkplatz

Kostenpflichtiger Übernachtungsspot in Asilah

Die Tage und Nächte werden hier merklich kälter, regnerischer und vor allem stürmischer. Selbst Shanti, dem nach einem Bad im Meer ganz kalt ist, genießt es, eingemummelt zu sein. Nach seinem täglichen Fressgelage schlummert auch er friedlich mit dickem, dickem Bauch:

Kleiner Hund versteckt sich unter dicker Decke

Auch Shanti verkriecht sich bei dem Sturm

Kleiner Hund liegt vollgefressen in seinem Körbchen

Ist das ein Alien?

Unsere letzte gemeinsame Nacht als Reisegruppe (oder die Überbleibsel davon) in Marokko verbringen wir in Tanger direkt am Strand. Allerdings wieder an einem Bezahl-Parkplatz, der uns dank Cales Überzeugungskunst aber nur insgesamt drei Euro kostet.

Der Sturm wird immer heftiger und wir werden in der Nacht ordentlich durchgeschaukelt - Böen von bis zu 70km/h. Ein bisschen mulmig ist uns schon, wenn wir daran denken, dass uns morgen die Fähre über die Straße von Gibraltar zurück nach Europa schiffen soll und wir gleichzeitig sehen, wie die meterhohen Wellen am Strand zerschellen.

Doch es geht kein Weg drumherum: Mein erlaubter Aufenthalt von 90 Tagen endet genau am 15.03.2017 – Ich muss also ausreisen. Olli, der später als wir eingereist ist, könnte zwar noch zwei Wochen länger bleiben, will sich aber mit uns Richtung Portugal bewegen. Sönke und Cale, die im Dezember nochmal kurzzeitig gemeinsam in Mellia waren und so bei der Einreise nach Marokko wieder neue Einreisestempel bekommen haben, haben noch bis zum 20.03. Zeit.

Doch da Cale noch auf Shantis Titer-Bestimmung wartet, die er für die Einreise in ein europäisches Land benötigt, mache ich mich schon mal gemeinsam mit Sönke auf den Weg nach Tanger-Med, um von dort zurück nach Algeciras zu fahren, während Olli von Ceuta aus startet. Unser Wiedersehen mit Cale und Shanti planen wir für ca. drei Tage später in Palmones. - Es bleibt spannend!

Wie die Story weitergeht, erfährst du in unserem nächsten Beitrag.

Kommentarfunktion von Disqus

inspiritana auf instagram

Widget bis auf Weiteres abgeschaltet. Schau doch bitte auf meiner Instagram-Seite vorbei!