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Back on the road - es geht wieder los!

Rückblick auf den Sommer & Vorschau auf den Winter

Cale | | Reisen · UnserLeben

Der Sommer ist endgültig vorbei, dem ersten Schnee in Deutschland konnte ich gerade noch entkommen. Was in den letzten Monaten passiert ist und welche Pläne ich für die nächste Zeit habe, erzähle ich dir in diesem Artikel.

Juli & August: Backpacking-Spaß!

Oh, wie sehr habe ich es vermisst: das Backpacken. Als ich im Juni wieder zurück nach Deutschland komme, bleibe ich nur wenige Tage in der Heimat: Es verschlägt mich recht spontan nach Belgien. Mit Rucksack & dem kleinen Shanti.

Cale & Shanti auf der Autobahn-Raststätte

Auf dem Weg nach Belgien - das erste Mal trampen mit Shanti

Zwei Wochen sind wir unterwegs - die insgesamt 1.700 km Strecke legen wir trampend zurück. Meine erste Tramp-Erfahrung mit Hund ist fast durchweg positiv.

Shanti mit einem Hunderucksack

Shanti und sein neuer Backpack

Einige Tage nach Rückkehr zum Bus brechen wir beide - diesmal Shanti mit eigenem Rucksack - wieder auf, diesmal nach Norditalien. (Von dem Tramp-Abenteuer nach Italien habe ich bereits berichtet.) Es geht wieder auf ein Rainbow-Gathering - du weißt schon, diese merkwürdig-schönen Treffen wilder Hippies, von denen ich dir schon einmal erzählt habe. Dieses Mal bleibe ich drei Wochen - es ist eine intensive Zeit, die mich stark bereichert.

Auf den Rucksack-Reisen verzichte ich bewusst auf die allermeisten elektronischen Geräte, deshalb gibt es leider auch keine Fotos, die ich dir zeigen kann. Sorry :3

September & Oktober: Groß-Projekt Bus

Meinen Reisedrang erst einmal wieder gestillt, gibt’s im Spätsommer praktisch nur ein Thema für mich: Bus. Dieses Großprojekt gehe ich in meiner Heimat an. Hier kann ich auf dem Festivalgelände bei Freunden stehen. Mir gefällt es hier wunderbar - gute Gesellschaft, viel Platz und immer wieder schöne Naturschauspiele zu bestaunen:

Regenbogen, Regenbogen - JIPPIE!

Doppel-Regenbogen vor der 'Haus'tür

Sonnenuntergang in der guten alten Heimat

Willkommen unter den Alten, Eddie! - endlich H-Kennzeichen

1. Mission: Oldtimer-Gutachten. Vor dem TÜV-Termin versorge ich die (zum Glück relativ wenigen) Roststellen an der Karosserie, und warte das Nötigste. Für das Gutachten fahre ich dennoch nach Berlin… (Denkpause)

Abgaskontrolle beim Düdo MB 407

Der gute Eddie (Mercedes Benz L407D) auf dem Prüfstand

Als ich dann das Gutachten in der Hand halte, bin ich super happy. Günstigere Steuer, günstigere Versicherung, und freie Fahrt in Umweltzonen.

Das Oldtimer-Gutachten in der Hand! YEAH!

Überglücklich über einen bedruckten Zettel

Alles neu! - der große Bus-Umbau

Da ich mich dazu entschlossen habe, bis auf Weiteres Eddie nicht zu verkaufen, stehen nun einige Umbauten auf dem Plan. Bei der Neugestaltung des Innenraums geht’s mir vor allem um folgende Punkte (in absteigender Wichtigkeit):

  • ein größeres Bett, um bequem ausgestreckt schlafen zu können
  • eine bessere Wärmedämmung: Armaflex statt Styropor
  • mehr Raum und mehr Klarheit - weniger ist mehr
  • eine höhere Küche, um aufrecht an dieser zu stehen
  • eine Arbeitsplatte im Küchenbereich
  • mehr Strom -> ein stärkeres Solarpanel

Nun, nach rund acht Wochen Arbeit, kann ich zum Glück sagen: All diese Wünsche konnte ich bereits erfüllen, auch wenn ich das Projekt noch nicht als abgeschlossen bezeichnen kann. Sobald ich fertig bin, wirst du natürlich zeitnah einen kompletten Ausbau-Bericht hier auf inspiritana lesen können. Aber hier schon mal eine kleine Vorschau vom Zwischenstand im Oktober:

Mitten im Bus-Umbau: Der MB 407 Düdo fast leer

Anfang Oktober - auch so lässt's sich gut leben

Das große Camper-Projekt - aus alt mach nicht mehr so alt

Ende Oktober - es hat Gestalt angenommen, ist aber noch nicht fertig

Übrigens: Die aktuellsten Fotos zum Umbau und zur Reise bekommst du immer auf unserer Instagram-Seite.

Es geht wieder los - die “geplante” Winter-Tour

Auch wenn mir das Busprojekt jede Menge Spaß macht, laugt es mich letztlich auch aus. Außerdem bekomme ich nach zwei Monaten an einem Standort langsam unruhige Füße. Spätestens aber, als das Thermometer selbst tagsüber nicht mal die 10°C erreicht, habe ich nur noch einen Gedanken im Kopf: Ich will endlich los.

Deshalb erledige ich nur noch die nötigsten Dinge und verschiebe einige Aufgaben auf die nächsten Wochen. Der Abschied von Familie und Freunden ist wieder einmal nicht ganz leicht, aber mittlerweile sind wir alle recht geübt darin.

Und dann geht auch alles recht schnell: Bevor ich mich versehen kann, habe ich mein erstes Zwischenziel erreicht, Jena in Thüringen. Hier besuche ich alte Freunde, bevor es im Eiltempo (also 70 km/h… :)) weiter gen Westen geht. Als erstes steht Belgien auf dem Plan.

Ja ja, ich weiß. “In Belgien ist’s doch auch nicht warm?”, wirst du dich jetzt fragen. Stimmt. Aber ich möchte ein paar sehr gute Freunde aus Belgien wiedersehen, und werde die Zeit in deren Community auch nutzen, um ein paar der angesprochenen Rest-Arbeiten am Bus zu erledigen.

Die geplante Vanlife-Tour 2017/18

Meine grobe Route bis Mitte Dezember (Bildquelle: Google Maps)

Nach einigen Tagen in der Nähe von Brüssel soll’s dann aber wirklich gen Süden gehen. Und dieses Mal gibt es sogar einen zeitlichen Plan, was für mich eine ungewohnte Sache ist: Ende November bis Anfang Dezember werde ich einen Meditationskurs westlich von Madrid belegen. Übrigens: Für diesen Zeitraum suche ich unbedingt jemanden, der auf den kleinen Shanti aufpassen könnte! (natürlich sollte derjenige in Spanien sein^^) - Im Moment sind wir aber noch zu zweit unterwegs.

Cale & Shanti im Bett

Das Duo Infernale - oder so ähnlich :)

Den restlichen Dezember und gegebenenfalls länger werde ich dann im Süden Portugals verbringen. Für die Zeit danach stehen die Kanaren als Favorit auf meinem mentalen Ideen-Board. Das ist im Moment noch längst nicht definitiv, aber der Plan reift durchaus…

Es wird gewiss wieder eine aufregende Zeit voller Überraschungen und prägenden Moment. Ich bin gespannt. Auf ins Abenteuer!

Update: Während ich das hier schreibe, bin ich übrigens bereits weitestgehend durch Frankreich gereist. Ich hatte eine schöne Zeit in der interessanten Community “De Bereklauw” in Belgien (Bericht folgt), und bereits wieder die ersten beeindruckenden Container-Funde…

Gerettete Lebensmittel: Schokolade, Pralinen, Kekse

Mega-Fund: Zirka 50 Kilo Schokolade, Pralinen und Kekse

Der Bär von der Community 'De Bereklauw'

Das Maskottchen der Community 'De Bereklauw' - Bericht folgt!

Achja, nur um deine (sicherlich) größte Sorge vorwegzunehmen: Natürlich werde ich dich mit Text und Bild wieder mit auf Reise nehmen. ;)

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